Projekte

Exkursion Buberg-Stocken

 


Ein Hotspot der Biodiversität sind die beiden Bauernhöfe der Familien Ackermann und Brühlmann im Buberg und der Familie Wirth (ehemals Helmut Müller) in Stocken. Ueli Schoch (NKE) und von der Vogelwarte Eliane Schouwey und Dominik Hagist haben eine grosse Gruppe Naturinteressierte durch das abwechslungsreiche Gebiet geführt. Es gehört zum Projektgebiet der Vogelwarte Sempach, in dem Landwirte mit gezielten Aufwertungen den seltenen Gartenrotschwanz fördern. Dazu gehören gestaffeltes Mähen, Anlegen von Asthaufen und Brachen und vor allem die Pflege der Hochstammbäume. Besonders schön zu beobachten war ein Trauerschnäpperpaar beim Füttern ihrer Jungen in einem Nistkasten. Und eine Rauchschwalbe, die an einem frisch ausgehobenen Tümpel Lehm für die Verstärkung ihres Nestes aufnahm. Dabei vergass sie die Armierung durch kurze Halme nicht. Zum Abschluss erzählte Christof Brühlmann von seinen Erfahrungen mit Wiedehopf, Turmfalk und Schleiereule, die alle auf seinem Hof anzutreffen sind 




Natur bim Puur!




Bei schönstem Wetter konnte unser Verein und die Familie Hausammann eine grosse Anzahl Gäste auf dem Gristen begrüssen. Die Kinder vergnügten sich beim Melken, beim Feuerlöschen, im Sägemehl und beim Büchsenschiessen. Sie hatten auch Freude an den ausgestellten Kleintieren und den grösseren im Stall. Lösli kaufen und aufmachen kann bei den schönen Tombolapreisen fast süchtig machen. Die Führungen waren eher an die Erwachsenen gerichtet. Ruedi und Linus Hausammann stellten bei einem Rundgang ihren Betrieb vor. Interessierte konnten Robins Sammlung alter Landmaschinen bewundern und miteinander fachsimpeln. Ueli Schoch führte Naturinteressierte in den schönen Obstgarten und ins Berger Töbeli. Den Braukeller von Benjamin Bögli besuchten viele Bierliebhaber. In der Festwirtschaft konnten sich alle stärken oder einfach einen feinen Kuchen probieren. Ein herzlicher Dank gilt den freiwilligen Helferinnen und Helfer und den drei Pfadimädchen, welche fleissig Tische abgeräumt und Lösli verkauft haben. Besonders danken wir der Familie Hausammann für das Gastrecht und die tatkräftige Unterstützung

Pflegeeinsatz




Am 3. Januar engagierten sich 16 Freiwillige aus unserem Verein bei einer gemeinsamen Pflegemassnahme rund um den Balgenweiher, sowie entlang von rund 500 Metern Hecken, im Grüt. Mit grossem Einsatz wurden am Balgenweiher die Amphibienteiche gepflegt, damit sie offen bleiben und nicht verwalden.

Die Hecken im Grüt standen an diesem Tag im Mittelpunkt der Arbeiten. Diese wurden vor 17 Jahren von unserem Verein gepflanzt und werden seither regelmäßig und mit viel Engagement jährlich gepflegt.

Besonders erfreulich war in diesem Jahr die hohe Beteiligung. Vor allem danken wir den neuen Vereinsmitgliedern, dass sie tatkräftig mitgewirkt haben. Nach getaner Arbeit gab es noch gutes Essen bei fabelhafter Stimmung.

 

Ferienpass 2026




Mit dem Ferienpass besuchten wir die Kiesgrube, ein Amphibienschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Auch der nahegelegene höchste Punkt von Egnach wurde erkundet. Zehn motivierte Kinder zwischen 7 und 10 Jahren lauschten gespannt der Entstehungsgeschichte der Kiesgrube. Besonders faszinierend war, dass das Gebiet früher fast vollständig bewaldet war und das heutige Naturerholungsgebiet nach und nach – und alles in Handarbeit – entstand.

Ein besonderes Highlight war sicher das Klettern an der natürlichen Wand, das uns mithilfe eines Seils erleichtert wurde. Das anschliessende Schlangenbrot-Grillieren war ein richtiger Schmaus. Zum Schluss kam noch der Wasserwart vorbei und erzählte uns Spannendes über die dortige Quelle.

Gezielte Unterstüzung besonderer Arten 


  • Mehlschwalben: Drei Kolonien in Egnach, Steinebrunn und Lengwil mit ungefähr 200 Nestern, werden betreut


  • Mauersegler: An vier Orten in Neukirch,  Egnach, Steinebrunn und Lengwil wird versucht, den in Egnach sehr seltenen Segler anzusiedeln.


  • Storch: Die Horste in Egnach, Widehorn und Luxburg werden betreut und der Bruterfolg überwacht.


  • Waldkauz: Dank der Montage von gut 25 Waldkauzkästen brütet die Eule wieder vermehrt in Egnach.


  • Turmfalken: In sieben von uns betreuten Kästen brüten jährlich in der Regel vier Brutpaare. Zwei Vereinsmitglieder beringen jeweils die jungen Turmfalken.


  • Wasseramsel: Mit Nisthilfen unter Brücken an Hegi-und Wilerbach wird der Wasseramsel unter die Flügel gegriffen. 2019 konnte ein erstes Nest festgestellt werden.


  • Gartenrotschwanz: Gemeinsam mit der Vogelwarte Sempach versuchen wir den gefährdeten Obstgartenbewohner zu fördern. Seit 2017 läuft ein kantonübergreifendes Artenförderprojekt. Es sind bereits einige Erfolge zu verzeichnen.